Drei blaue Flaggen wehen seit Montagvormittag vor dem Neubrandenburger Rathaus. Gehisst wurden sie von Schülern. Sie setzen damit ein Zeichen für ihre Rechte.

Zum Internationalen Tag der Kinderrechte haben Neubrandenburger Schüler am Montag ein Zeichen gesetzt. Gemeinsam mit Vertretern der Stadt hissten sie vor dem Rathaus in Neubrandenburg (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) drei blaue Unicef-Flaggen.

Vorher durften die Schüler der 4c von der Grundschule West als erste Schulklasse das neue Rathaus besichtigen. Dominik Meyer zu Schlochtern, im Rathaus unter anderem für die Schulen zuständig, sowie Vize-Stadtpräsident Roman Oppermann (SPD) sprachen mit den jungen Besuchern über die UN-Kinderrechtskonvention aus dem Jahre 1989.

Nicht geschlagen werden, mitentscheiden und Spaß haben – auf all das haben sie neben vielen anderen Dingen ein Recht, wussten die Kinder, die sich im Unterricht vorbereitet hatten. Doch nicht nur Rechte habe man als Kind, sondern auch Pflichten, betonte Roman Oppermann: „Kinder schlagen auch keine anderen Kinder. Wenn ihr so etwas auf dem Schulhof seht, dann müsst ihr helfen“, sagte er.